In Deutschland sind Einbau-Badewannen die häufigsten Bäder. Man kauft ein solches Bad als eine nackte Wanne aus Acryl und manchmal aus Stahlblech. In der Wanne ist ein Loch für den Abfluss angebracht, und manchmal Hahnlöcher. Aber so ein Bad kann man nicht einfach aufstellen, man muss es einbauen. Man kann es von einem Fachmann machen lassen, aber wer ein bisschen handwerklich begabt ist, kann diese Aufgabe auch selbst erledigen. Das spart eine Menge an Arbeitslohn.
Bad einbauen, in fast jedem Badezimmer möglich
Einbaubaden muss man einbauen. Wenn du ein praktischer Heimwerker bist, gelingt es garantiert, ein Bad mit unserem Schritt-für-Schritt-Plan einzubauen.

Checkliste
Der Einbau einer Badewanne beginnt mit dem Beschaffen aller benötigten Produkte. Überprüfen Sie die Liste sorgfältig, denn nichts ist ärgerlicher, als mitten in der Arbeit festzustellen, dass noch Dinge fehlen.
Die „Einkaufsliste“ sieht wie folgt aus:
- Eine Badewanne mit Untergestell oder Füßen
- Siphon oder Ablauf
- Holzbalken (50x75 cm)
- Blöcke Zellbeton (5 cm dick)
- Multiplex (18 mm dick) oder grüne (wasserbeständige) Gipsplatten für den Umbau
- Isoliermaterial, zum Beispiel Glaswolle
- Silikon (Dichtstoff)
Untergestell und Siphon
Der Einbau der Badewanne beginnt mit der Befestigung des Untergestells oder der Füße an der Badewanne. Stellen Sie dann die Badewanne waagerecht und nutzen Sie dabei die Stellfüße; drehen Sie sie hinein oder heraus, um die Badewanne höher oder niedriger zu bekommen. Messen Sie danach den Abstand vom Siphon zum Ablauf sehr genau und entfernen Sie die Badewanne wieder. Platzieren Sie nun die Balken gegen die Wand. Darauf wird die Einbau-Badewanne ruhen. Sitzen die Latten fest an der Wand, überprüfen Sie nochmals, ob alles noch waagerecht ist, und setzen Sie dann die Badewanne an ihren Platz.
Ein Siphon muss nach dem Einbau der Badewanne immer zugänglich bleiben. Platzieren Sie den Siphon also nicht an der Rückseite der Badewanne, sondern an der Vorderseite. Sie arbeiten ihn später hinter dem Umbau weg, aber sorgen Sie durch ein Klappfenster dafür, dass Sie später bei Bedarf noch Zugang haben.
Einbauen = Umbau machen
Steht die Badewanne ordentlich waagerecht, zeichnen Sie die Außenseite der Badewanne nach und entfernen Sie die Badewanne. Jetzt gehen Sie tatsächlich dazu über, die Badewanne einzubauen, indem Sie die Wanne mit einem Umbau versehen. Ein Umbau kann aus Gipsblöcken, Multiplex oder grünen Gipsplatten bestehen. Die Gipsblöcke verkleben Sie mit Blockkleber, auf derselben Höhe wie die Stützlatten an der Wand. Ein Badumbau aus Multiplex oder Gipsplatten besteht aus einem Gerüst von Balken, das mit Multiplex oder grünen feuchtigkeitsbeständigen Gipsplatten verkleidet ist.
Ist der Badumbau mit dem Klappfenster fertig, setzen Sie die Badewanne in den Umbau und schließen Sie die Badewanne an den Wasserablauf an. Vergessen Sie nicht, eine Badewanne aus Stahlblech zu erden. Es ist ratsam, eine Badewanne zu isolieren. Durch das Anbringen einer isolierenden Schicht aus Glaswolle bleibt das Badewasser länger warm! Arbeiten Sie schließlich den Umbau ab, indem Sie ihn fliesen. Tragen Sie zuerst Tiefengrund auf, fixieren Sie die Fliesen mit Fliesenkleber und dichten Sie die Badewanne mit schimmelresistentem Silikon (Dichtstoff) ab.